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Jam Session 04/2009

geschrieben von Markus am 06.04.2009

Datum: 04.04.2009
Line-Up: Diverse

Infos zum Event

Endlich wieder eine Jam-Session im Lagerhäusle. Erst spielte die Gitarrenschule Bastian Elben, dann wurde die Bühne für jamfreudige Musiker geöffnet. Hier nun eine chronologische Übersicht der Ereignisse.

14:00 Uhr
Draußen strahlender Sonnenschein. Drinnen im Lagerhäusle kommen wir ins Schwitzen. Das Mischpult ist noch nicht da. Es wurde am Freitag verliehen. Telefonische Recherche bringt keine neuen Ergebnisse. Wir warten und entwerfen Notfallpläne für eine Akustik-Jam.

16:00 Uhr
Das Mischpult ist endlich da. Höchste Zeit. Die ersten Schüler der Gitarrenschule Bastian Elben trudeln ein und füllen das Haus mit Gitarrentönen. Nervosität erfasst die Vorspielenden. Die vorhandene Zeit wird genutzt, um noch zu üben.

17:00 Uhr
Beginn Soundcheck. „Stairway to heaven“ klingt durch die Anlage. Läuft. Saft und Wasser werden gereicht. Im Häusle lagern sich schon die Gitarrenkoffer. In Erwartung vieler Gäste rüsten wir den Saal mit Stühlen aus der Garage nach.

18:15 Uhr
Es geht los. Sitzplätze sind nun hoch begehrt. Bis zur Theke drängen sich die Gäste. Gespannte Stille füllt den Saal. Es fängt mit leisen Tönen an. Akustisch. Kaffee wird nur in den Klatschpausen verkauft. Die Maschine mahlt einfach zu laut.

19:00 Uhr
Ein Schüler folgt dem nächsten, ein Lied dem anderen. Die Zuschauer hören immer noch aufmerksam zu.

20:30: Uhr
Der letzte Schüler hat gespielt. Mit begeistertem Applaus werden die fantastischen Leistungen der Schüler gewürdigt. Jetzt kann die Jam-Session beginnen.

21:00 Uhr
Befürchtungen, dass sich das Häusle nach dem Gitarrenvorspiel leeren würde, bestätigen sich nicht – im Gegenteil: Der Saal bleibt voll. Doch nicht nur Zuschauer sind noch da. Jetzt entern jamfreudige Musiker die Bühne. Los geht’s Dylanesk mit Mundharmonika und Schlagzeug.

22:00 Uhr
Edelstoff und Cola sind alle. Zum Glück gibt’s Nachschub in der Garage. Erste Ermüdungserscheinungen beim Oberkellner M.. Das Entkronkorken stockt kurz. Nach Kaffee und Zigarette geht’s dann wie gewohnt weiter.

23:00 Uhr
Die Bühne könnte größer sein. Mehr Musiker auf so kleinem Raum wurden selten im Lagerhäusle untergebracht. Frisch & funkig erklingt eine Version von B.B. Kings Version von „In the midnight hour“. Bis dahin könnte es noch gerne weitergehen, da sind sich alle einig. Nach einer internen Diskussion der Veranstalter wird aber klar, dass das Lagerhäusle seine „guten nachbarschaftlichen Beziehungen“ nicht gefährden will.

23:30 Uhr
Es wird abgebaut. Routinierte Handgriffe rollen Kabel, klappen Ständer zusammen und verstauen Koffer.

01:30 Uhr
Die letzten Gäste sind weg. Das obligatorische Feierabendlied läuft. Ein schöner Abend ist zu Ende gegangen. Bleibt die Frage, wann gibt’s die nächste Jam-Session?

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